Oksana

Tätigkeit
Übungsleiter

Mein Name ist Oksana. Kreativität in all ihren Erscheinungsformen taucht in meinem Leben seit meinem
dritten Lebensjahr auf, sobald ich selbstbewusst einen Stift halten konnte.
Ich bin in der südlichen Stadt Taganrog geboren, über die A.P. Tschechow mehr als einmal schrieb.
Meine erste Ausbildung – Grafikdesignerin – habe ich dort absolviert.
Während meines Studiums habe ich viel Zeit mit der Arbeit im Studentenclub verbracht.
Dort organisierte ich verschiedene Feste und Workshops.
Danach habe ich ehrenamtlich in einem Museum, in einer Kunstgalerie und in einem Jugendzentrum
gearbeitet.
Ich habe es wirklich genossen, mein Wissen weiterzugeben, aber dieses Hobby hat sich erstmal nicht
weiterentwickelt.
Ich schloss mein Studium ab, fand einen interessanten Job und vergaß für ein paar Jahre alles über
Studentenclubs, Unterricht und Teenager. Ich blätterte nur gelegentlich in meinem Fotoalbum, um es
mir mit einer Tasse Kakao gemütlich zu machen.
Ich habe mich schon immer für die Erfahrung interessiert, in einer anderen Stadt, einem anderen Land
zu leben.
Also zog ich zunächst nach Moskau, wo ich Kinderpsychologie studierte und als Designerin für eine Kette
von Familienerlebnisparks arbeitete.
Ich war Teil des Design- und Architektenteams und habe an allen Phasen des Projekts mitgewirkt:
Auswahl des Themas und der Farbgebung des Parks, Erstellung der ersten Entwürfe, Entwicklung der
Entwürfe für die Wände, Kommunikation mit den Auftragnehmern, Genehmigung der Farbabzüge… und
sogar die Endmontage der dreidimensionalen Figuren im Park fand unter meiner Beteiligung statt.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mir ganze kreative Welten für Kinder auszudenken, alle Details zu
perfektionieren und bei der Eröffnung des Parks dabei zu sein, als ich die begeisterten Gesichter der
Gäste sehen konnte, die sofort begannen, den Raum zu erkunden.

Damals hatte ich den Wunsch, wieder mit Teenagern zu arbeiten und zu versuchen, jüngere Kinder zu
unterrichten. Aber auch hier ging die Idee nicht weiter als das.
Gleichzeitig hatte ich einige ebenso interessante Jobs und arbeitete bei einer Kinderbekleidungsmarke,
einer Werbeagentur, einer Videoproduktionsagentur, einer Illustratorin und einem Art Director.
Irgendwann wurde mir klar, dass ich eine Pause vom Grafikdesign brauchte.
So bin ich durch Zufall auf ein interessantes Projekt in Hannover gestoßen – Märchenkoffer. Ich kam
zuerst für ein ganzes Jahr als BFD-Freiwillige, und jetzt bin ich Teil des festen ehrenamtlichen Teams.
Während meines Jahres im Märchenkoffer habe ich viele Workshops und mehrere Feriencamps
durchgeführt, eine Toilette gestrichen und an der Neugestaltung des Gartens mitgewirkt.
Aber ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Die Holzwerkstatt des Märchenkoffers hat einen besonderen
Platz in meinem Herzen. Ich bin sehr froh, dass ich dazu beigetragen habe, das Projekt auf die Beine zu
stellen, auch wenn die Werkstatt immer noch in der Garage ist.
In meinen Projekten möchte ich den Kindern die Möglichkeit geben, etwas nach ihren Vorstellungen zu
gestalten und das Ergebnis ihres Handelns zu sehen.
Ich möchte, dass Kinder versuchen, ihren eigenen Gedankengang umzusetzen und nicht nur mein
Handwerk imitieren.
Ich unterhalte mich auch gerne mit allen Gästen des Vereins, also komm und wir trinken zusammen
einen Tee und quatschen.

Kreativität in einer gemütlichen Atmosphäre