Haus der Mehrsprachigkeit: eure Unterstützung ist notwendig

Wir haben bereits viel geschafft.
Einige hunderte Kinder sind gemeinsam mit uns bilingual glücklich geworden.
Es ist aber noch längst keine Endstadion.
Wir wollen, dass möglichst viele zwei- und mehrsprachige Kinder von dem Angebot profitieren können.
Mit der zweiten Sprache erhalten sie eine zweite Chance für ihr Bildungs- und Berufsleben.

In unseren Räumlichkeiten ist es aber nicht möglich.
Die Räume sind liebevoll ausgestattet; wenn sich dort aber nachmittags „nur“ 40 Kinder und Jugendliche zusammenfinden, wird es auch ohne Bezug auf Corona so eng, dass wir einen Aufnahmestopp machen müssen.

Jetzt, wo mit der aktuellen Kriegssituation viele geflüchtete Kinder nach Hannover gekommen sind, ist der Anzahl der Kinder, die zu uns kommen wollen, drastisch gestiegen. 
Diese Kinder brauchen Platz und Raum, in dem sie ihre Kultur und Muttersprache erleben können.

Da unsere Räume so klein sind, müssen wir vielen Kindern absagen, müssen Angebote nach draußen verschlagen und müssen täglich schreckliche Auswahl treffen, wer am nächsten Tag rein darf: Mütter mit kleinen Kindern? Jugendliche? Grundschulkinder?…

Wem sagen wir heute ab? Wem versprechen wir, dass es übermorgen sicher klappt?…
Wir brauchen dringend große Räume für unser Haus der Mehrsprachigkeit, wo möglichst viele Kinder und viele Geflüchtete an Lern-, Kultur- und Freizeitangeboten, bilingual oder in der Herkunftssprache, teilnehmen können.

Dazu haben wir gemeinsam mit unseren Teilnehmenden eine Vision entwickelt. 

Wir wollen ein Haus der Mehrsprachigkeit aufbauen, in dem:

1) möglichst viele Sprachen einen festen Ausdrucks- und Austauschort finden
2) Kinder und Jugendliche diese Sprachen aktiv, frei und ohne jegliche Abgrenzung von der kulturellen
Realität sprechen können
3) Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in ihrer sprachlichen Entwicklung gefördert und
gefordert werden.

Was wurde bereits gemacht; was bringen wir mit
1) Wir haben Umfrage „Wie stellt ihr euch ein Haus der Mehrsprachigkeit vor“ durchgeführt, an denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund teilgenommen haben. 
2) Wir haben einen großen Pool von Ehrenamtlichen, die nicht nur entsprechende pädagogische und sprachliche Kompetenzen mitbringen, sondern auch bereit sind, das Projekt in der Aufbauphase aktiv zu unterstützen
3) Einige Stiftungen wären bereit, uns bei der Umbau oder Reparatur der Räume sowie bei der Ausstattung zu helfen.
4) Wir sammeln Spenden, um auch einen finanziellen Eigenanteil mit ins Projekt bringen zu können.
Somit stehen wir praktisch in den Startlöchern, kommen aber erstmal ohne größere Unterstützung nicht weiter.

Wir sind auf der Suche nach Räumlichkeiten ab 300m2 oder nach einem Grundstück, wo das Haus gebaut werden kann.

Wollt ihr uns helfen? Meldet euch und profitiert davon. 

Gemeinsam können wir unsere Haltung gegenüber der aktuellen Situation ausdrücken und noch mehr Kinder bilingual glücklich machen. 

Haus der Mehrsprachigkeit: ein Modellprojekt für ganz Niedersachsen. 
Investiert mit uns in eine friedliche Zukunft.

 


Hilfe für Geflüchtete

Kinder sollen Kinder sein dürfen. Unabhängig von der Situation in der Welt.
Erwachsene fühlen sich sofort viel besser, wenn sie wissen, dass ihre Kinder einen sicheren Ort zum Spielen haben und auch pädagogisch unterstützt werden.
Daher haben wir einen Erste-Hilfe-MärchenKoffer für Flüchtlinge aus der Ukraine zusammengestellt.

Im Koffer

Wir organisieren Spielgruppen für die Kleinsten und schaffen zusätzliche Plätze in allen unseren Angeboten inkl. Workshops, Ferienprogramme, Nachmittagsbetreuung für Vor- und Grundschulkinder sowie für Jugendliche.
Für Erwachsene gibt es auch gemütliche Spiel- und Bastelrunden. 
Alle Angebote sind kostenlos und finden je nach Bedarf auf Russisch oder Ukrainisch statt.
Wenn ihr die Infos weitergeben wollt, nutzt dafür gerne den Link, dort sind die Angebote auf Russisch und Ukrainisch aufgelistet.

Zu der möglichen Unterstützung – Infos für alle potentielle Helfer.
Wir haben Ehrenamtliche vor Ort, bekommen ab und zu Sachspenden und haben auch Unterstützung von unserem Bezirksrat erhalten.
Das Hauptproblem liegt jedoch daran, dass unsere Räume schon vor 2 Jahren viel zu klein für alle waren, die zu uns kommen wollten.
Jetzt hat sich die Anzahl der Kinder, die die Angebote brauchen, von einem Tag auf den anderen auf ein Vielfaches erhöht.

Wir bemühen uns, allen zu helfen, die uns kontaktieren.
Dabei müssen wir aber täglich die schreckliche Auswahl treffen, wie wir die für den nächsten Tag übrig gebliebenen Plätze am liebsten aufteilen sollen.
Wir müssen vielen absagen; wir müssen einige Angebote nach draußen verlagern.

Wen ihr helfen wollt, hilft uns, die Räume für das Projekt zu finden.
Es können gerne renovierungsbedürftige Räume sein – wir haben genug Ehrenamtliche; einige Stiftungen würden uns auch gerne bei der Ausstattung helfen.
Wir brauchen dringend große Räume (ab 200m2) für unser Haus der Mehrsprachigkeit, wo möglichst viele Kinder und viele Geflüchtete an Lern-, Kultur- und Freizeitangeboten, bilingual oder in der Herkunftssprache, teilnehmen können.

Auf dem Messe-Gelände

Gemeinsam mit dem Fachbereich Familie führen wir in der Halle 27 Angebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche durch.
Wir sind von Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 13 Uhr vor Ort und führen Bastel-, Spiel- und Bewegungsangebote durch.
Wir organisieren auch Spaziergänge und haben bereits mehrmals Park der Sinne benutzt; in den Ferien steht Zoo-Besuch auf dem Plan.
70 Freiwillige des Märchenkoffers helfen aktuell abwechselnd mit.
Wir brauchen noch weitere Freiwillige, die Russisch oder Ukrainisch sprechen und uns an einzelnen Tagen unterstützen können.
Habt ihr Lust?
Meldet euch gerne bei uns. 


BFD im Märchenkoffer

Schon gewusst? Seit einem Jahr sind wir als Einsatzstelle für BFD/FSJ anerkannt. Unsere erste Freiwilige wird uns Ende Juli verlassen und so ist es möglich, am 01.08.2020 bei uns anzufangen. 

Aktiv, spannend, abwechslungsreich: bei uns in der Einrichtung ist immer viel los. Unsere Freiwillige dürfen nicht nur miteinpacken, sondern auch aktiv mitgestalten.

Vorbereitung und Durchführung kultureller Veranstaltungen, Kinderbetreuung (dritte Kraft), hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Werbung, PR, Öffentlichkeitsarbeit, Elternarbeit… das uns vieles mehr erwartet Dich in unserer lustigen und beweglichen interkultureller Atmosphere. 

Kreative Workshops, Sprachförderung, Ferienprogramme, Ausflüge, Theatergruppe, Frühförderung, offener Bereich und vieles mehr: 

Du magst Kinder (und Kinder mögen Dich)? Du bist bilingual aufgewachsen oder erst vor kurzem nach Deutschland gezogen? Vielleicht wohnst du noch gar nicht in Deutschland, möchtest aber dein FSJ hier absolvieren und Deutsch lernen? 

Du hast Erfahrungen im pädagogischen Bereich oder möchtest unbedingt welche sammeln? Möchtest Deine kreativen Ideen praktisch umsetzen und bist bereit, deine Kenntnisse und Kompetenzen zu erweitern? Dann melde dich!